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Erfolge

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04.01.2016
 
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Das Opernhaus Ballett setzt auf unsere Nachwuchstänzerinnen

Sieben unserer Schüler/-innen, welche zurzeit die Tanz Akademie Zürich und die Ballettschule für das Opernhaus besuchen, können an der kommenden Schwanensee Aufführung im Opernhaus Zürich mittanzen.

Es zeichnet die fundierte Ausbildungsarbeit in diesem ausserschulischen Bereich aus, dass unsere Tänzer/-innen bei solch gewichtigen Produktionen bereits erste Erfahrungen auf der grossen Bühne machen dürfen.

Wir drücken Sophia van Ligten, Désirée Guler, Anja Grob, Luna Chenevard, Alyssa Hunkeler, Conri Fortescue und Laura Flügel sowie der gesamten Compagnie die Daumen für eine grossartige Produktion.


SCHWANENSEE

Musik von Pjotr Tschaikowski (1840-1893)

Infos
Das Ballett der Ballette in seiner ursprünglichen Gestalt!
Alexei Ratmansky rekonstruiert Schwanensee

Schwanensee – das ist heute der Inbegriff dessen, was man unter klassischem Tanz versteht. Vielen ist es geradezu ein Synonym für das Ballett an sich. Wie kein anderes Stück aus dem klassischen Repertoire geniesst das Werk seit über hundert Jahren unangefochtene Popularität. «Wer Schwanensee nicht kennt, kann Ballett erst gar nicht verstehen», sagen Ballettkritiker. Dabei war die Moskauer Uraufführung von 1877 in einer Choreografie von Wenzel Reisinger eine Enttäuschung. Erst 1895, zwei Jahre nach Tschaikowskis Tod, begann die Erfolgsgeschichte von Schwanensee, als das St. Petersburger Mariinski-Theater zu Ehren des Komponisten eine Neufassung seines bis dahin vergessenen Werks präsentierte. Dieser Schwanensee von Marius Petipa und Lew Iwanow begründete eine bis heute andauernde Aufführungstradition und wurde zum Ausgangspunkt unzähliger Neuschöpfungen, die sich von der ursprünglichen Fassung jedoch immer mehr entfernt haben.
Alexei Ratmansky, einer der wichtigsten Choreografen unserer Zeit, arbeitet erstmals in der Schweiz und mit dem Ballett Zürich. Der gebürtige Leningrader wechselte nach erfolgreicher vierjähriger Direktion des Moskauer Bolschoi-Balletts 2009 als «Artist in Residence» ans New Yorker American Ballet Theatre und arbeitet heute mit den renommiertesten Compagnien in Europa und Amerika. Seine Arbeiten sind geprägt von klassizistischer Modernität, Noblesse und stupender Musikalität. Seine Schwanensee-Lesart darf schon jetzt als ein spannender Höhepunkt in der Rezeption dieses berühmtesten aller Handlungsballette bezeichnet werden. Mit Hilfe der Stepanow-Notation, einem Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten System der Ballettkodifizierung, sowie anhand von Fotos, Filmaufnahmen und Aufzeichnungen aus der Entstehungszeit rekonstruiert Alexei Ratmansksy die dreiaktige Schwanensee-Fassung von Petipa/Iwanow aus dem Jahr 1895 und lässt das Werk in seiner ursprünglichen Gestalt wiedererstehen. So ermöglicht er den spannenden Blick auf eine versunkene Balletttradition.