Erfolge
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20.08.2014
Handball U18-EM: Schweiz mit Ex-K&S Schüler sensationell in Hauptrunde
Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat an der EM-Endrunde in Polen sensationell den Sprung unter die besten Acht geschafft. Dass mit Cedrie Tynowski dabei ein ehemaliger K&S Schüler partizipiert, freut uns natürlich sehr.Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter und den beiden Kadetten Espoirs Spieler Alili und Meister setzte sich am Sonntagabend gegen das favorisierte Island überraschend mit 24:22 (14:9) durch und liess die Nordländer damit in der Tabelle hinter sich. Und mehr noch: Mit dem Sprung in der Hauptrunde qualifizierten sich die 1996er-Junioren auch schon direkt für die WM-Endrunde im Sommer 2015.
Der Erfolg der 1996er-Generation ist kaum hoch genug einzuschätzen. In einer starken, ausgeglichenen Gruppe schaffte es die als Aussenseiter angetretene SHV-Auswahl, mit Island und Serbien zwei absolute Handball-Nationen hinter sich zu lassen. «Das war das wichtigste Spiel überhaupt für diese Generation, es ging heute um alles oder nichts. Gratulation an meine Mannschaft, vor allem für das, was sie in der ersten Halbzeit gezeigt hat. Das war die wohl perfekte Halbzeit dieser Mannschaft», sagte Trainer Michael Suter, der anfügte, dass es am Schluss ein enges, hartes Spiel gewesen sei. «Aber wir haben uns das Weiterkommen in die Hauptrunde und auch die Teilnahme an der WM-Endrunde in einem Jahr verdient.»
Wir sind gespannt, zu was die Jungs in der Finalrunde noch fähig sind und drücken fest die Daumen!
Bild: SHV
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Nachmeldung von den Finalspielen:
Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat an der EM-Endrunde in Polen den Einzug in den Halbfinal knapp verpasst. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter verlor gegen Spanien trotz erneut starker Leistung mit 23:26. In der ersten Halbzeit hatten die Schweizer zeitweise mit fünf Toren Vorsprung geführt. Die favorisierten Iberer schafften aber im zweiten Durchgang die Wende.
Noch einmal zeigten die Schweizer Junioren in Polen auf eindrückliche Weise, warum sie bis zuletzt auf einen Platz unter den besten vier Mannschaften hoffen durften. Nach einem hervorragenden Start führte die SHV-Auswahl gegen Spanien mit 9:4 oder 12:7. «Bis dahin lief alles perfekt. Alle waren bereit für die dritte Sensation. Dann fiel Remo Hochstrasser mit einer Knieverletzung aus, und dadurch war vor allem unsere Deckung nicht mehr so stabil wie vorher», sagte Michael Suter. Spanien, das in der Startphase richtiggehend überrumpelt wurde, schaffte darum noch vor dem Seitenwechsel wieder den Anschluss.
Die Schweizer 1996er-Generation verdiente sich aber auch in der Folge allen Respekt. Sie kämpfte, gab niemals auf, musste sich den starken Spaniern aber schliesslich beugen. Bis zum 18:18 (47.) blieb die Partie offen, dann setzten sich die Iberer auf 22:18 (52.) ab. «Spaniens aggressive Deckung hat uns den Schneid abgekauft. Ausserdem fehlte uns Remo auch im Angriff. Insgesamt waren wir nach den beiden riesigen Highlights im dritten Spiel innert vier Tagen auch nicht mehr frisch genug, um gegen dieses Topteam zu bestehen. Gratulation an Spanien», sagte Michael Suter.
Tatsächlich zogen die Spanier damit als eines von nur zwei Teams (neben Ungarn) ohne Verlustpunkt ins Halbfinale ein. Der Modus will es, dass Dänemark den Sprung in die Top-Vier ebenfalls noch geschafft hat, obwohl die punktgleichen Schweizer gestern gegen die DHF-Equipe noch gewannen. Weil die Dänen aber heute einen 34:22-Kantersieg gegen Schweden feierten, wiesen sie am Ende unter den drei punktgleichen Mannschaften die beste Tordifferenz auf. Das soll die Schweizer aber nicht ärgern, ganz im Gegenteil: Es unterstreicht, was für grossartige Leistungen sie in Polen bisher abgerufen haben.
